Interview mit Tim Kunde, Sebastian Herfurth und Janis Meyer-Plath Gründer von Friendsurance

Interview
Tim Kunde, Sebastian Herfurth und Janis Meyer-Plath Gründer von Friendsurance

Gelassenheit ist für das Unternehmen und die Kinder gut

Gründende Väter und Mütter müssen nicht zu Superhelden mutieren. Die Friendsurance-Gründer sind selbst Väter und wissen, dass die richtige Portion Gelassenheit das A und O ist. Hier verraten sie ihre besten Tipps für alle interessierten Nachwuchsgründer mit Kindern oder Kinderwunsch.

Mehr Tipps für Gründer mit Kindern

Sie sind erfahrene Gründer und Väter. Welchen wichtigen Tipp möchten Sie gern mit weiteren Gründer*innen und Selbstständigen teilen, die auch Eltern sind?

Gründerteam: Sowohl die Kinder als auch das Start-Up verlangen viel Zeit, Aufmerksamkeit und Hingabe. Viele Menschen sagen, man müsse nur die richtige Balance finden, aber das ist nach unserer Erfahrung fast unmöglich. Viel eher sollte der persönliche Anspruch lauten, nicht immer alles perfekt machen zu müssen oder immer alles unter einen Hut bringen zu müssen.

Was halten Sie als Gründer von der Rürup-Rente?

Gründerteam: Die Rürup-Rente ist für einen Gründer eine sehr praktische Möglichkeit, etwas fürs Rentenalter zu tun. Hierbei ist man durch die Vertragsform gezwungen, auch wirklich etwas zur Seite zu legen ohne Gefahr zu laufen, frühzeitig an das Geld zu gehen. Aber wie bei allen Altersvorsorgen gilt auch hier: Es kommt immer auf die persönliche Situation des Gründers an.

Welche Fehler sollten Gründer*innen bei oder nach ihrer Unternehmensgründung in Bezug auf ihre Altersvorsorge vermeiden?

Gründerteam: Ganz einfach: Sich gar nicht darum kümmern oder die Sache immer nach hinten schieben. Was schon bei allen anderen ein Problem ist, ist gerade bei uns Gründern noch schwieriger: Durch den turbulenten Arbeitsalltag eines Gründers kann es schnell passieren, dass man die Altersvorsorge zu lange aufschiebt. Dann ist es oft zu spät, um ausreichend vorzusorgen.

Wenn Sie sich an Ihren Gründungsprozess erinnern: Würden Sie etwas rückgängig machen wollen?

Gründerteam: Der Gründungsprozess war definitiv anstrengend und zäh. Wir haben fast ein Jahr gebraucht, aus unserer Idee ein funktionierendes Start-Up zu machen. Heute wissen wir natürlich, wie wir manches hätten besser oder schneller machen können. Aber der Prozess mit allen Hürden und Rückschlägen hat Friendsurance zu dem gemacht, was es heute ist: Ein erfolgreiches Insurtech, das mit über 70 Versicherungsunternehmen kooperiert und weit über 100.000 Kunden betreut. Aus diesem Grund, würden wir nichts rückgängig machen wollen.

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